{"id":380,"date":"2008-05-14T15:30:00","date_gmt":"2008-05-14T13:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jvdiana.de\/cm\/?p=380"},"modified":"2019-07-21T22:25:29","modified_gmt":"2019-07-21T20:25:29","slug":"hoernerschall-im-gotteshaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jvdiana.de\/cm\/2008\/05\/14\/hoernerschall-im-gotteshaus\/","title":{"rendered":"H\u00f6rnerschall im Gotteshaus"},"content":{"rendered":"<p>H\u00fcnfeld<\/p>\n<div align=\"justify\">Die Darbietung von so genannten Hubertus-Messen, insbesondere in Verbindung mit katholischen Eucharistiefeiern, findet immer mehr Interessenten. Dies gilt nicht nur f\u00fcr den aktiven Teil, das hei\u00dft f\u00fcr Jagdhornbl\u00e4ser und Musiker, sondern auch von Freunden der Jagd und der Jagdmusik, die sich am H\u00f6rnerklang erfreuen. In der H\u00fcnfelder Klosterkirche gestaltete das 1. Jagdhornbl\u00e4serkorps \u201eDiana\u201c H\u00fcnfeld unter der Leitung von Meinrad Bender mit der \u201eHubertus-Messe f\u00fcr Jagdh\u00f6rner in B\u201c von Reinhold Stief einen festlichen Abendgottesdienst.<\/p>\n<p>Schon mehr als eine halbe Stunde vor der Messe waren die ersten Gottesdienstbesucher gekommen, um sich einen guten Platz zu sichern. Und das war auch gut so, denn die waidm\u00e4nnisch geschm\u00fcckte Kirche hatte sich bis zum letzten Platz gef\u00fcllt, als die Jagdhornbl\u00e4ser still in das Gotteshaus einzogen, nachdem sie zuvor vor dem Portal das Jagdsignal \u201eBegr\u00fc\u00dfung\u201c geblasen hatten.<\/p>\n<p>Die \u201eHubertus-Messe f\u00fcr Jagdh\u00f6rner in B\u201c wurde vom 1. Jagdhornbl\u00e4serkorps \u201eDiana\u201c H\u00fcnfeld bereits zum dritten Mal dargeboten. Doch diesmal, so Bender, war die Auff\u00fchrung besonders gut gelungen. \u201eMan merkte, dass unsere Bl\u00e4ser eine gewisse Routine und damit Sicherheit entwickelt haben. Damit gelang das Spiel diesmal besonders brillant\u201c, res\u00fcmierte Bender voller Freude. Dieser Eindruck t\u00e4uschte denn auch nicht, denn Pater Martin Wolf (Omi), Zelebrant und Prediger der Messfeier, erhob den Gottesdienst und seine Gestaltung durch die H\u00fcnfelder Jagdhornbl\u00e4ser zum Auftakt der Festlichkeiten zum 110-j\u00e4hrigen Bestehen der Oblatengemeinschaft in der Haunestadt.<\/p>\n<p>Dabei ist auch in der Literatur nachgewiesen, dass die jagdliche Musik in konzertanter Vortragsweise in Deutschland erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts Verbreitung und Liebhaber fand. Ihren Ursprung hat die Hubertus-Messe, vorgetragen durch H\u00f6rner, im benachbarten Frankreich, wo sie schon seit \u00fcber 200 verbreitet ist. Reinhold Stief hatte sich in den 60-er Jahren dieser Musik angenommen und unter anderem die \u201eHubertus-Messe in B\u201c umgeschrieben f\u00fcr Jagdh\u00f6rner. Das Original war n\u00e4mlich gesetzt f\u00fcr Parforceh\u00f6rner in Es, die entgegen den f\u00fcr Jagdsignale bestimmten H\u00f6rnern als Instrumente der so genannten konzertanten Jagdmusik einen wesentlich gr\u00f6\u00dferen Tonumfang besitzen.<\/p>\n<p>Das ist eine umso beeindruckendere Form der konzertanten Jagdmusik. \u201eWir k\u00f6nnten mit unseren Jagdh\u00f6rnern direkt von der Jagd in die Kirche gehen und eine Hubertus-Messe blasen\u201c, sagt Bender. Eine Darbietungsform, die immer mehr Freunde findet, nicht nur in der J\u00e4gerschaft.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00fcnfeld Die Darbietung von so genannten Hubertus-Messen, insbesondere in Verbindung mit katholischen Eucharistiefeiern, findet immer mehr Interessenten. Dies gilt nicht nur f\u00fcr den aktiven Teil, das hei\u00dft f\u00fcr Jagdhornbl\u00e4ser und Musiker, sondern auch von Freunden der Jagd und der Jagdmusik, die sich am H\u00f6rnerklang erfreuen. 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