{"id":480,"date":"2014-11-09T15:30:14","date_gmt":"2014-11-09T14:30:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jvdiana.de\/cm\/?p=480"},"modified":"2019-07-23T01:51:21","modified_gmt":"2019-07-22T23:51:21","slug":"wild-auf-kollisionskurs-wildunfall-was-nun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jvdiana.de\/cm\/2014\/11\/09\/wild-auf-kollisionskurs-wildunfall-was-nun\/","title":{"rendered":"Wild auf Kollisionskurs &#8211; Wildunfall was nun?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_481\" style=\"width: 1073px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-481\" class=\"size-full wp-image-481\" src=\"http:\/\/www.jvdiana.de\/cm\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/wildunfaelle_2013.jpg\" alt=\"Statistik Wildunf\u00e4lle 2013\" width=\"1063\" height=\"945\" srcset=\"https:\/\/www.jvdiana.de\/cm\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/wildunfaelle_2013.jpg 1063w, https:\/\/www.jvdiana.de\/cm\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/wildunfaelle_2013-300x267.jpg 300w, https:\/\/www.jvdiana.de\/cm\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/wildunfaelle_2013-768x683.jpg 768w, https:\/\/www.jvdiana.de\/cm\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/wildunfaelle_2013-1024x910.jpg 1024w, https:\/\/www.jvdiana.de\/cm\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/wildunfaelle_2013-150x133.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1063px) 100vw, 1063px\" \/><p id=\"caption-attachment-481\" class=\"wp-caption-text\">Statistik Wildunf\u00e4lle 2013<\/p><\/div>\n<p>Alle 2,5 Minuten kollidiert in Deutschland ein Reh, ein Hirsch oder ein Wildschwein mit einem Fahrzeug. Allein im vergangenen Jahr verungl\u00fcckten bei Wildunf\u00e4llen 2639 Menschen, sieben starben. Der Sachschaden bel\u00e4uft sich auf weit mehr als eine halbe Milliarde Euro. Besonders gro\u00df ist die Gefahr eines Zusammensto\u00dfes mit Wildtieren nach Angaben von ADAC und Deutschem Jagdverband (DJV) in den Monaten Oktober und November. Dies liegt daran, dass dann als letzte Getreideart der Mais abgeerntet wird und viele Tiere ihre sch\u00fctzende Deckung auf den Feldern verlieren. Besonders Wildschweine haben die mehr als 2,5 Millionen Hektar Mais als Lebensraum erobert und wechseln derzeit vermehrt \u00fcber die Stra\u00dfen in den Wald. Laut DJV-Statistik gab es 2013 zw\u00f6lf Prozent mehr Zusammenst\u00f6\u00dfe mit Wildschweinen als im Vorjahr.<\/p>\n<p>Wildunf\u00e4lle k\u00f6nnen zu jeder Tages- und Nachtzeit passieren &#8211; auch dort, wo kein Warnschild \u201eWildwechsel\u201c aufgestellt ist. Die Gefahr f\u00fcr eine Kollision nimmt jedoch mit dem Wechsel von Sommer- auf Winterzeit zu. Der Grund: Um Fressfeinde zu meiden, geht Wild meist in der D\u00e4mmerung auf Nahrungssuche und kommt deshalb in den kommenden Wochen vermehrt dem abendlichen Berufsverkehr in die Quere.<\/p>\n<p>Der Jagdverein Diana r\u00e4t den hiesigen Verkehrsteilnehmern, auf gef\u00e4hrdeten Strecken besonders vorsichtig und stets bremsbereit zu sein. Dies gilt insbesondere an Waldr\u00e4ndern und un\u00fcbersichtlichen Feldern. Es empfiehlt sich, den Stra\u00dfenrand im Blick zu behalten, die Geschwindigkeit zu drosseln und den Abstand zum Vordermann zu vergr\u00f6\u00dfern, um auf ein pl\u00f6tzliches Bremsman\u00f6ver des Vordermanns rechtzeitig reagieren zu k\u00f6nnen. Wer mit 80 statt 100 Stundenkilometern unterwegs ist, hat bereits einen 25 Meter k\u00fcrzeren Bremsweg. Wenn ein Tier auf der Stra\u00dfe oder am Stra\u00dfenrand auftaucht, muss man abbremsen, abblenden und langsam vorbeifahren. Einmal kurz hupen f\u00fchrt in der Regel dazu, dass die Tiere weglaufen und den Weg freimachen. Ist ein Zusammensto\u00df unumg\u00e4nglich, hei\u00dft es: Lenkrad festhalten und eine Vollbremsung machen. Ausweichman\u00f6ver sind riskant, denn sie enden nicht selten an einem Baum.<\/p>\n<p>War ein Zusammensto\u00df unvermeidbar, dann r\u00e4t Patrick Figge, Vorsitzender des Jagdvereins Diana H\u00fcnfeld, zu der nach einem Unfall \u00fcblichen Verhaltensweise. Zun\u00e4chst sollte die Unfallstelle abgesichert werden (Warndreieck, Warnblinker, Warnweste). Danach, soweit erforderlich Erste Hilfe bei Verletzten leisten und die Rettungsleitstelle informieren. Erst dann &#8211; wenn bekannt &#8211; den zust\u00e4ndigen Jagdaus\u00fcbungsberechtigten oder die Polizei informieren. Wichtig, die Bergung und Entsorgung des verletzten Wildes darf nicht selbst \u00fcbernommen werden, sondern ist Aufgabe des Jagdaus\u00fcbungsberechtigen bzw. der Polizei. Das Wild darf nicht aufgenommen und vom Ort des Unfalls entfernt werden (StGB \u00a7 292 Jagdwilderei). Auch ist dieses sog. Fallwild nicht zum Verzehr geeignet, denn das Inverkehrbringen von nicht erlegtem Wild ist gem\u00e4\u00df Lebensmittelhygiene-Verordnung verboten (\u00a7 23 Abs. 1 Nr. 9 Tier-LMHV).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle 2,5 Minuten kollidiert in Deutschland ein Reh, ein Hirsch oder ein Wildschwein mit einem Fahrzeug. Allein im vergangenen Jahr verungl\u00fcckten bei Wildunf\u00e4llen 2639 Menschen, sieben starben. Der Sachschaden bel\u00e4uft sich auf weit mehr als eine halbe Milliarde Euro. 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