Rehkitzrettung

Kitzrettung mit Drohne, Foto: Hollweg/DJV

Kitzrettung mit Drohne, Foto: Hollweg/DJV

Die Seite befindet sich im Aufbau und die Infos werden stetig erweitert.

Eine Kontaktaufnahme zu den Drohnenpiloten ist bereits über das Kontaktformular (Betreff Rehkitzrettung) möglich. Weitere Möglichkeiten zur direkten telefonischen Kontaktaufnahme werden demnächst hier veröffentlich. Wir bitten hier noch um etwas Geduld.

Rehkitz, Foto: Rolfes/DJV

Rehkitz, Foto: Rolfes/DJV

Wichtige Infos zur Rehkitzrettung

  • Dem Jagdverein stehen 2 Drohnensysteme mit Wärmebildkamera zur Verfügung. Dies sind natürlich zu wenig, dennoch ein Anfang. Wir können daher nur nach dem Prinzip – wer sich zuerst meldet – der kommt auch zuerst dran – agieren können.

 

  • Die Wärmebildkamera zeigt Kitze und Jungwild nur dann sicher an, wenn ein möglichst großer Unterschied zwischen der Umgebungstemperatur und der Temperatur der Körperoberfläche der Tiere besteht. Sehr früh am Morgen (ab 04 Uhr) ist es noch kühl genug und daher die Bedingungen ideal. Hier steht nur ein begrenztes Zeitfenster zur Verfügung. Sobald die Sonne aufgeht, werden die Bedingungen erheblich schlechter und die Suche sehr viel schwieriger + zeitaufwendiger

 

  • Der Einsatz der Drohnen bei Regen oder starkem Nebel ist nicht möglich

 

  • Die Rehkitzrettung ist nur in Teamarbeit möglich, sprich der Drohnenpilot muss durch 2-3 weitere Helfer (je nach Größe der Fläche) unterstützt werden. Die Rehkitze – die durch den Piloten angezeigt werden – müssen dann aus den Flächen getragen, in Kartons gesetzt oder z.B. in der Fläche mit Drahtkörben abgedeckt und gekennzeichnet werden. Es sollte eine ausreichende Anzahl genügend großer Behältnisse zur Sicherung der Kitze vorbereitet werden (z.B. Obststeigen, Weinkisten, Klappboxen etc.)

 

  • Die Rehkitze nur von der Fläche zu bringen und in ein angrenzendes Gebiet zu setzen wird nicht empfohlen, zumal die Kitze dann auch wieder auf die Fläche zurückkehren können

 

Wichtige Infos für Helfer

Sie möchten gerne bei der Kitzrettung helfen? Prima!!! – das sollten Sie wissen:

  1. Zeitliche Flexibilität
    Die Witterung spielt eine große Rolle für den optimalen Zeitpunkt der Mahd. Die Landwirte müssen meist sehr kurzfristig entschieden, wann sie mähen. Deshalb erfahren wir oft erst am Vorabend oder sogar noch später, wann wir gebraucht werden.
  2. Die Helfer werden in der Regel sehr früh am Morgen (4:00 Uhr) gebraucht
    Die Wärmebildkamera zeigt Kitze und Jungwild nur dann sicher an, wenn ein möglichst größer Unterschied zwischen der Umgebungstemperatur und der Temperatur der Körperoberfläche der Tiere besteht. Sehr früh am Tag ist es noch kühl genug und daher die Bedingungen ideal.
  3. Bekleidung
    Trittsichere, wasserfeste Schuhe, eine möglichst nässeabweisende Hose, eine Jacke, Sonnencreme und eine Kappe / Kopfbedeckung wird empfohlen. Frühmorgens ist es bisweilen recht kühl und die Wiesen vom Tau sehr nass und rutschig. Lange Hosen sind zudem ein guter Schutz gegen Zecken. Wenn die Sonne kräftiger wird, kann es schnell recht warm werden.
  4. Verpflegung
    Liegt der Einsatzort weiter weg und ist die Wiese sehr groß, dann kann es bis zur Rückkehr nach Hause schon einmal etwas länger dauern. Das Bergen der Kitze im hüfthohen Gras ist äußerst anstrengend. Wenn es dann auch noch rasch heiß wird, ist es wichtig ausreichend Flüssigkeit und eine Brotzeit dabei zu haben, damit man fit bleibt.

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